Breiter Exzellenzbegriff gefordert

Viele Rektoren und Präsidenten halten im Rahmen der geforderten Profilbildung im Hochschulbereich eine Erweiterung des Exzellenzbegriffs für angemessen, der auch Lehre und Transfer beinhaltet. Das fordern fast 90 Prozent der Leiter von Fachhochschulen. Bei Universitäten liegt der Anteil noch bei knapp 55 Prozent. Ein Grund dafür ist der damit erhoffte Zugang zu Fördermitteln. Die Fachhochschulleiter fordern nahezu unisono eine bessere Beteiligung von bisher unterrepräsentierten Hochschultypen an öffentlichen Forschungsdrittmitteln. Mehrheitlich sehen sie auch die Notwendigkeit, Wissenstransfer stärker in der Ausgestaltung von Förderprogrammen zu berücksichtigen.